<h1>Der Hafen von Flevokust beweist die Kraft des nachhaltigen Wassertransports</h1>
29. Januar 2026

Immer mehr landwirtschaftliche Güter aus Flevoland finden ihren Weg zu den internationalen Märkten über Flevokust Hafen in Lelystad. Wo früher hauptsächlich Lastwagen eingesetzt wurden, entscheiden sich jetzt immer mehr Unternehmen bewusst für den Transport auf dem Wasser. Das Ergebnis: weniger Verkehrsdruck, weniger Emissionen und eine effizientere Logistikkette.

Über das Umschlagterminal in Lelystad werden jetzt jährlich Tausende von Containern mit Zwiebeln in Richtung der Seehäfen Rotterdam und Antwerpen verschifft. Nach Angaben von TMA Multimodal, das im Flevokust Haven tätig ist, hat sich das Volumen im vergangenen Jahr sogar verdoppelt. Die Zwiebeln stammen von der Waterman Unions Group aus Emmeloord, die jetzt einen großen Teil ihrer Exporte über Lelystad abwickeln lässt.

Weniger Lkw, weniger Emissionen
Die Verlagerung von der Straße auf das Wasser hat deutliche Auswirkungen. Der Branchenverband der Zwiebelverarbeiter und Handelshäuser gibt an, dass der Transport per Binnenschiff zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um rund 65 Prozent im Vergleich zum traditionellen Straßentransport führt. Außerdem trägt er zur Verringerung von Staus bei und macht die Unternehmen weniger abhängig von zukünftigen Maßnahmen wie Straßenbenutzungsgebühren.

Strategisches Logistikzentrum
Die zunehmende Nutzung des Wasserweges zeigt, wofür Lelystad steht: ein strategisches Logistikzentrum mit Platz, Zugänglichkeit und nachhaltigen Lösungen. Flevokust Haven bietet Unternehmen direkten Zugang zu den Seehäfen, skalierbare Umschlagskapazitäten und ein Geschäftsklima, in dem Innovation kein Versprechen, sondern Realität ist.

Dieser Artikel basiert auf der Berichterstattung von Omroep Flevoland.

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